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Funktionsablauf 2017-06-19T14:24:18+00:00

Coil Hover System Funktionsablauf

Das Abnahmewerkzeug besteht im Wesentlichen aus einer hydromechanischen, 120° versetzten dreifachen Spreizung, wobei die Spreizkraft variabel ist. Die Spreizbolzen werden in 100 mm Schritten voreingestellt und dann mit einem Stellring durch einen mechanischen Hydrozylinder gleichmäßig an den Innenkern des Coils angepresst. Zudem bietet eine Aluminiumsaugplatte alternativ Magnete, die entsprechend den Ringdurchmessern angepasst sind. Hier sind nun bis zu acht Saugkreise vorgesehen, die, je nach Abdeckung, automatisch freigegeben werden. Dazu werden die Ringdaten elektronisch erfasst. Die Aufnahmeeinheit ist horizontal an den Seiten drehbar gelagert, 180° schwenkbar und an diesen Punkten mit Waagezellen versehen. Außerdem ist es an der Nahtstelle in der vertikalen Achse verstellbar.

Diese Module werden je nach Größe des Systems in sechs Meter Längen im Hallenboden verbaut, wobei Schienenoberkante gleich der Flurhöhe ist. Diese Einheiten bestehen aus einem Rundschienensystem. In der Fläche zwischen den Schienen können dann, je nach Bedarf, Module wie Bindetische, Scherenhubtische, stehende Lagerungen und Zwischenspeicher, wie Drehkreuz usw. am Boden fixiert werden.

Der Scherenhubtisch dient nach dem Einbinden als Ablage für die Coils. Er kann bedienerfreundlich auf verschiedene Höhen hochgefahren werden. Zusätzlich ist eine Waage integriert. Diese besitzt vier Messzellen mit der entsprechenden Nutzlast und eine Auswerteeinheit, die verschiedene Schnittstellen wie LAN, Seriell V24 und Strom aufweist. So wird ein direktes Ablesen des Gewichts ermöglicht und ein nachfolgender Wiegevorgang bleibt erspart. Sie ist fest auf dem Scherenhubtisch montiert und bildet mit diesem eine Einheit. Die Energieversorgung erfolgt elektrisch durch eine fünfpolige CEE Steckdose, 3x16A / N / SL.

Der Wagen besteht aus einer stabilen Stahlrohr-Rahmenkonstruktion mit zwei Traversen für die Aufnahme der Räder und Antriebe. Er fährt auf in den Boden eingelassenen Rundschienen und ist so komplett bodeneben verbaut. Auf jeder Seite befindet sich ein Antrieb, welche mit einer sogenannten elektrischen Welle untereinander kommunizieren. Auch bei der Vertikalverstellung des Werkzeugs wird durch Spindelantriebe auf jeder Seite so verfahren. An dieser Einheit ist eine Mobil-Hydraulik verbaut, die das Werkzeug versorgt. Die elektrische Energie wird mit einer Kabeltrosse, die mit einer motorbetriebenen Trommel in einem Kabeleisen im Boden verlegt wird, zugeführt. Die Energieversorgung erfolgt elektrisch durch eine fünfpolige CEE Steckdose 3x32A /N/SL.

Der Bindetisch ist mit einem Titan-Bindekopf T200 und einem entsprechenden Abroller ausgestattet. Der Tisch hat einen Drehteller mit sechs Langlöchern, die so angeordnet sind, dass damit 90° und 120° Abbindungen automatisch nach Vorgabe erledigt werden können. Hierfür verfährt ein Bandkanal seitlich am Tisch in die Abbindeposition und dockt an. Diese Anordnung ermöglicht einen schnellen Vorgang, da der Bandlauf kurz ist. Das Drehen des Tellers übernimmt ein Getriebeservomotor, der die gewählten Positionen schnell und sauber geregelt anfährt. Dieser ist mit Reibrädern außen an der Scheibe angeordnet und wird mit einem separaten Istwertgeber abgefragt. Der Bindekopf ist für eine einwandfreie Bandspannung schwimmend gelagert und seitlich unter dem Tisch angeordnet. Für den Bandvorlauf docken zwei Bandbögen an den oberen Kanal an. Beim Bindevorgang fährt eine Schutzvorrichtung, die einen Eingriff in den Gefahrenbereich verhindert, seitlich um den Tisch hoch. Der Drehteller ist mit farblichen Markierungen zur optischen Kontrolle der zentrischen Ringablage versehen. Der Tisch ist mit einer separaten Elektrosteuerung ausgestattet. Mit einem 8“ Touch Panel lassen sich alle Funktionen im Hand- oder Automatikmodus ansteuern und überwachen, Die Energieversorgung erfolgt elektrisch durch eine fünfpolige CEE Steckdose 3x16A /N / SL.